
Erfahren Sie, welches Französisch-Niveau Sie wirklich brauchen
Kurz gesagt: Für die meisten Jobs in der Westschweiz brauchen Sie mindestens B1-Niveau, um sich im Arbeitsalltag verständigen zu können. Kundenkontakt erfordert oft B2, während akademische Berufe C1 verlangen. Mit gezieltem Training können Sie jedes Niveau in realistischer Zeit erreichen.
Die Westschweiz bietet attraktive Jobmöglichkeiten, aber eine Frage stellt sich immer wieder: Reicht mein Französisch aus? Die gute Nachricht ist, dass Sie nicht perfekt sein müssen. Die schlechte Nachricht: Ein paar Brocken reichen auch nicht. Schauen wir uns an, was Sie wirklich brauchen.
Was bedeuten die Sprachniveaus konkret?
Wenn Sie Französisch lernen möchten, orientieren Sie sich am besten am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER). Dieser teilt Sprachkenntnisse in sechs Stufen ein: A1, A2, B1, B2, C1 und C2.
Auf A1-Niveau können Sie sich vorstellen und einfache Fragen stellen. Das reicht vielleicht für den Bäcker, aber nicht für den Arbeitsalltag. A2 bringt Sie schon weiter: Sie können über vertraute Themen sprechen und einfache Texte verstehen. Aber auch das genügt den meisten Arbeitgebern nicht.
Ab B1 wird es interessant. Hier können Sie die meisten Alltagssituationen meistern und sich zu vertrauten Themen äussern. Das ist das Minimum für viele praktische Berufe in der Westschweiz. Sie verstehen die Kollegen, können an Sitzungen teilnehmen und einfache E-Mails schreiben.
B2 ist der Sweet Spot für die meisten Jobs mit Kundenkontakt. Sie können sich spontan und fliessend unterhalten, komplexere Texte verstehen und Ihre Meinung differenziert ausdrücken. Viele Stellenausschreibungen verlangen genau dieses Niveau.
C1 und C2 sind für akademische Berufe, Führungspositionen oder sprachintensive Tätigkeiten gedacht. Hier müssen Sie praktisch wie ein Muttersprachler kommunizieren können.

Welches Niveau brauchen Sie für Ihren Beruf?
Wenn Sie in der Gastronomie, im Detailhandel oder in der Pflege arbeiten möchten, sollten Sie mindestens B1 anstreben, besser B2. Sie müssen mit Kunden und Kollegen Französisch sprechen können, ohne lange nachzudenken.
Für Bürojobs kommt es darauf an: Administrative Tätigkeiten ohne viel Kundenkontakt funktionieren oft mit solidem B1. Sobald Sie aber Präsentationen halten, verhandeln oder komplexe Korrespondenz führen müssen, brauchen Sie B2 oder höher.
Technische Berufe sind manchmal etwas entspannter, weil die Fachsprache international ist. Trotzdem erwarten die meisten Arbeitgeber mindestens B1, damit Sie im Team funktionieren können.
Lehrkräfte, Juristen, Ärzte oder Manager brauchen in der Regel C1. Hier geht es nicht nur darum, Französisch zu sprechen, sondern auch nuanciert zu argumentieren und kulturelle Feinheiten zu verstehen.
Wie beweisen Sie Ihr Niveau?
Viele Arbeitgeber verlangen einen Nachweis. Hier kommen Zertifikate ins Spiel. Das DELF/DALF ist das bekannteste französische Sprachdiplom, aber auch telc Français oder das Certificat de français professionnel wird anerkannt. Diese Prüfungen erfordern Vorbereitung, aber sie öffnen Türen.
Ohne Zertifikat wird es schwierig, Ihr Niveau glaubhaft zu machen. Selbst wenn Sie gut sprechen, wollen Personaler einen offiziellen Beleg sehen.
Der praktische Weg nach vorne
Starten Sie mit einem Einstufungstest, um zu wissen, wo Sie stehen. Dann setzen Sie sich ein realistisches Ziel: Welches Niveau brauchen Sie für Ihren Wunschjob? Und bis wann wollen Sie es erreichen?
Suchen Sie sich einen Kurs, der zu Ihrem Tempo passt. Manche lernen besser in der Gruppe, andere brauchen Einzelunterricht. Beides hat Vorteile: Gruppenkurse bieten Austausch und Motivation, Privatlektionen gehen gezielt auf Ihre Schwächen ein.
Planen Sie auch die Zertifikatsprüfung ein. Die Anmeldung sollten Sie einige Monate im Voraus machen, und die Vorbereitung braucht Zeit. Ein guter Französisch für Arbeit ausgerichteter Kurs bereitet Sie nicht nur sprachlich vor, sondern auch auf die Prüfungsformate.
Wichtig ist, dass Sie nicht nur im Kurs sitzen, sondern auch ausserhalb üben: Podcasts hören, Artikel lesen, mit Kollegen sprechen. Je mehr Sie die Sprache in Ihren Alltag integrieren, desto schneller werden Sie Fortschritte sehen.

Wie wir Ihnen bei der ILS Aarau helfen
Bei der ILS Aarau verstehen wir, dass Sie Französisch lernen möchten, um beruflich weiterzukommen. Deshalb bieten wir sowohl Gruppenkurse als auch Privatlektionen an, die sich an Ihren Zielen orientieren. Unsere Lehrkräfte kennen die Anforderungen der Westschweizer Arbeitswelt und bereiten Sie gezielt auf Zertifikatsprüfungen vor.
Ob Sie gerade erst anfangen oder Ihr bestehendes Niveau aufpolieren möchten: Wir finden den richtigen Weg für Sie. Mit einem strukturierten Französisch-Sprachkurs und echtem Einsatz kommen Sie schneller voran als gedacht. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung und einen Einstufungstest.